Gedanken beim langen Lauf
20 Kilometer heute. Langsam, bewusst, ohne Uhr.
Manchmal braucht es diese langen, ruhigen Läufe ohne Leistungsdruck. Einfach laufen, atmen, den Kopf frei bekommen. Die ersten 10 Kilometer waren noch etwas zäh, der Körper musste erst warm werden.
Danach kam dieser Zustand, den jeder Läufer kennt: Alles läuft von selbst, die Gedanken schweifen ab, Zeit spielt keine Rolle mehr. Das ist der Moment, für den man läuft.
Interessant, wie viele Probleme sich beim Laufen relativieren oder sogar lösen. Der Abstand zum Alltag schafft neue Perspektiven. Heute sind mir ein paar Dinge klar geworden, die im Büro unlösbar erschienen.
Zurück mit müden Beinen, aber klarem Kopf. Genau richtig für den Start in die neue Woche.